Meine Woche in einer anderen Welt ist gerade zu Ende gegangen: Keine Begrüßung über eine Gegensprechanlage mit Überwachungskamera am Eingang, kein unfreundliches Sicherheitspersonal, kein Zaun mit Stacheldraht und kein Photoverbot. Kurz, die Atmosphäre im israelischen Staatsarchiv in Jerusalem ist durchaus angenehm; und das im wahrsten Sinne, denn die Klimaanlage gleicht lediglich die sengende Sonne vor dem Fenster aus, ohne gleich für arktische Kälte zu sorgen.
Hinzu kommt, daß ich endlich echtes Papier in die Hand bekam und nicht stundenlang auf eingescannte Dokumente starren mußte. Als ich einen Angestellten schüchtern fragte, ob ich die Quellen photographieren dürfe, schien er verwirrt über die Frage, und als ich dadurch ermutigt dann auch noch wissen wollte, ob ich gar meinen Laptop mit in den Leseraum nehmen dürfe, hat er mich ausgelacht.



angeleitet wurde die Übung von diesem freundlichen
Herrn (markiert) von einem von Israels geschätzt 178
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